1956-1970

 

1970

Dieses Jahr nahm die Kapelle an 11 Auftritten teil und spielte 5 Ständchen.
Ebenso wurde schon zum zweiten Mal gekeltert, die roten und weißen Trauben gemeinsam, und rund 900 Liter Leonberger waren das stolze Ergebnis der Wengert-Musiker.

 


 

1969

Am 16.11.1969 stellte die Vorstandschaft des Musikverein Lyra 1897 Eltingen e.V. bei der Stadt Leonberg „… nach langer Zeit des Wartens …“ den Antrag, ihr den Ehrentitel Stadtkapelle zu verleihen. In der einberufenen Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses am 11.05.1970 wurde von der Stadt Leonberg angeregt, dass beide kulturtreibenden Vereine gemeinsam Gespräche führen sollen, um zu einer übereinstimmenden Lösung des Problems zu kommen. Insbesondere sollte auch die Frage eines sofortigen oder in Aussicht stehenden Zusammenschlusses der beiden Vereine intern erörtert werden.

Alfred und Gustav Meisnest, Vorstandsmitglied, Vereinsförderer, Leonberger und Wengertbesitzer stellten 1969 fest: „Der seit Generationen im Familienbesitz befindliche Weinberg in der „Langen Furche“ ist nicht mehr zu schaffen“. Um die „Weintradition“ fortzusetzen, boten die zwei Brüder kurzerhand der Stadtkapelle an, den Weinberg auf eigene Rechnung zu bewirtschaften. Die Musiker diskutierten das ungewöhnliche Angebot lange, wägten die Vorteile klingender Münze mit der Vorstellung eines „krummgeschafften Buckels“ ab und griffen zu, als sich genügend Helfer zur Mitarbeit bereit erklärten.


 

1968

Ein verheißungsvolles Bild für einen neuen Beginn in mehrfacher Hinsicht boten die kleinen Musiker der erstmals wieder in rein Leonberger Besetzung bei der Altjahrabendfeier auf dem Marktplatz konzertierenden Stadtkapelle Leonberg – Zweichen eines neuen Werdens!


 

1966

Neuaktivierung des Vereins am 05.03.1966 in der ordentlichen Mitgliederversammlung.
Es wurde eine neue Vorstandschaft gewählt, mit der Ausbildung von Jungmusikern wurde begonnen und die Kapelle wurde neu aufgebaut. Erste Probe war am 05.04.1966 im alten Übungsraum in der alten Gewerbeschule. Ab Oktober fanden die Proben im Saal der Städtischen Bücherei in der Grabenstraße statt.

 


 

1963

1963 wurde eine neue Satzung ausgearbeitet. Die Stadtkapelle spielte im Blühenden Barock (Ludwigsburg), im Kurhaus Schömberg und gab ein Quizkonzert.
Doch durch Differenzen mit dem Dirigenten trat die Vorstandschaft zurück. Der Verein löste sich auf.


 

1962

Die Stadtkapelle machte einen Gegenbesuch in Pölfing-Brunn-Bergla (Österreich) und gab dort ein Konzert im Puch-Werk. Auch an einem Frühkonzert am Flughafen in Echterdingen von 8:05 – 9:20 Uhr mit Rundfunkaufnahmen nahm die Stadtkapelle teil.


 

1961

Das 50-jährige Bestehen wurde vom 03.-05. Juni 1963 unter der Schirmherrschaft des seinerzeitigen Bürgermeister der Kreisstadt Leonberg, Herrn Otto Rexer, begangen. Dieses Fest wurde vor allem durch den Besuch der Berg-Knappenkapelle aus Pölfing-Bergla (Österreich) bereichert. Die Stadtkapelle spielte zu dieser Zeit in der Kunststufe. An diesem Fest nahmen noch weitere 14 Kapellen teil.
Mit einem großen Feuerwerk fand das Jubiläumsfest am Montagabend, den 05. Juni seinen Ausklang.
Die Gründung einer Egerländer-Kapelle und ein Dirigentenwechsel setzten den Schlusspunkt des Jahres.


 

1960

Nach zweijähriger Spieltätigkeit der Jugendkapelle nahm sie an einem Wertungsspiel teil und erreichte in der Mittelstufe den ersten Rang. Doch auch die Stadtkapelle war fleißig und gab ein Konzert im Blühenden Barock in Ludwigsburg.

 


 

1958

1958 fand in Leonberg ein Dirigentenlehrgang statt. Die Jugendkapelle trat zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf.
Die Stadtkapelle spielte in diesem Jahr drei Kurkonzerte im Kurhaus Schömberg (27. April / 01. Juni / 10. August).

 

1957 – Otto Schirrmeister – Stadtmusikdirektor

 


 

1957

Die Stadtkapelle Leonberg hat Musikdirektor Otto Schirrmeister zu Grabe getragen.
Am Samstagnachmittag gab die Stadtkapelle unter Leitung ihres bewährten Dirigenten Stadtmusikdirektor Otto Schirrmeister im Rahmen der Leonberger Festwoche auf dem Marktplatz ein Konzert – Am Sonntagmorgen durcheilte die Kreisstadt die Trauerkunde, dass Otto Schirrmeister, der noch voller Leben und Humor im Kreise seiner Musiker-Kameraden geweilt hat, in der Nacht zum Sonntag im Alter von 48 Jahren plötzlich gestorben ist.

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