2019

Brand in Biogasanlage

Mehr als 200 Einsatzkräfte

In den frühen Morgenstunden hatten nicht nur die Wehrleute aus Leonberg ganze Arbeit zu leisten. Insgesamt rund 200 Einsatzkräfte aus Stuttgart, Weil der Stadt, Böblingen, Sindelfingen und Gärtringen waren zur Vergärungsanlage geeilt, um die Brände nach den nächtlichen Explosionen zu stoppen. Der Rettungsdienst und 26 Helfer des Technischen Hilfswerks waren ebenfalls vor Ort. Die Polizei war mit sechs Streifenbesatzungen und einem Hubschrauber vor Ort.

Große Mengen an Biomasse wurden geborgen, ein brennender Hackschnitzelberg Schaufel für Schaufel abgeräumt. Gegen 9 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Doch Entwarnung gibt es noch keine. Zwar wurden keine schädlichen Gase gemessen, doch die Anwohner der benachbarten Leonberger Stadtteile Warmbronn und Mahdentalsiedlung sowie die Bewohner von Stuttgart-Büsnau werden weiterhin aufgefordert, Türen, Fenster und Lüftungsanlagen geschlossen zu halten.

Verschiedene Straßen rund um die Vergärungsanlage und der Verkehrsübungsplatz am Leonberger Glemseck sind gesperrt. Auf der benachbarten Autobahn 8 kam es am Morgen zwischen dem Leonberger Dreieck und dem Autobahnkreuz Stuttgart zu Sichtbehinderungen.

Kurz vor 2 Uhr hatten Anrufer bei der Polizei eine große Rauchsäule an der Kompostierungsanlage gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Biomülllager- und Verarbeitungshalle zum Teil in Vollbrand. In den betroffenen Gebäuden gibt es mehrere Gastanks und Silos, die teils im Verlauf des Brandes explodierten. Über die Ursache liegen noch keine Angaben vor.

Wenn auch die Feuerwehr die Brände mittlerweile im Griff hat, so ist die Arbeit noch lange nicht beendet. Feuerwehr-Chef Zimmermann: „Das wird noch mehrere Tage dauern.“

 

Quelle LKZ Leonberg

 

Tunnelarbeiten im Engelbergtunnel

Die 5 Jahre dauernde Renovierung des Engelbergtunnel ist angelaufen.

So gut wie möglich werden die Sperrungen auf Nachts verlegt.

Vorarbeiten sind abgeschlossen.

 

Gleichzeitig wird die Straße zum vom Ramtel zum Glemseck auch repariert und Sperrungen eingerichtet.

Nebenbei wird die Straße nach Ditzingen/Gerlingen auch neu gemacht.

Magier Thorsten Strotmann sagt Leonberg ab.

Thorsten Strotmann wird kein Zaubertheater in Leonberg bauen. Der 46-Jährige hat am Samstag unserer Zeitung erklärt, warum er das dortige Angebot nicht annimmt und lieber seine Magic Lounge im Stuttgarter Römerkastell umbaut.

Sein As bleibt das Römerkastell in Stuttgart: Der Magier Thorsten Strotmann hat der Stadt Leonberg eine Absage erteilt.

Stuttgart - Erst vor knapp zwei Wochen hatte der Leonberger Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung mehrheitlich grünes Licht für ein Zaubertheater in den Riedwiesen unweit des Kinocenters Traumpalast gegeben. Die Rathausspitze versprach sich von dem ehrgeizigen Bühnenprojekt des aus Leonberg stammenden Magiers Thorsten Strotmann eine kulturelle Aufwertung sowie einen wirtschaftlichen Gewinn. Nach reiflicher Überlegung hat sich der 46-Jährige nun aber entschieden, in Stuttgart im Römerkastell zu bleiben, wo er im Oktober den zehnten Geburtstag seiner oft ausverkauften Magic Lounge feiert. Von seinem Plan, ein größeres Theater zu bauen, weil die bisherigen Räumen sich als zu klein erwiesen hätten, ist er nun aber erst einmal abgerückt, teilte Strotmann am Samstagnachmittag unserer Zeitung mit.

Dank an den Leonberger OB

Ausdrücklich bedankt sich der Zauberkünstler beim Leonberger Oberbürgermeister Martin G. Cohn und Baubürgermeister Klaus Brenner, die seit neun Monaten sein Projekt unterstützt haben. Neben dem Biotop sollte dem Close-up-Magier eine Fläche in der Verlängerung der Glemseckstraße , nähe dem Kreisel, in Aussicht gestellt werden. „Die Eigentümer hätten verkauft und wir hätten bei einem attraktiven Angebot auch gebaut“, erklärte Strotmann, „allerdings hätten wir weitere Zustimmungen benötigt.“ Zunehmend hat der 46-Jährige, wie er sagte, Widerstand von Umweltschützern gespürt. Der Nabu habe Briefe gegen das Projekt an das Regierungspräsidium und die Stadt Leonberg geschrieben. „Ebenso haben wir keine klare eindeutige Mehrheit im Gemeinderat und wohl noch ein paar Gegner, die dagegen sind, weil andere dafür sind“, so Strotmann. Bürger hätten Einspruch einlegen können, selbst wenn das Regierungspräsidium zugesagt hätte, da es sich um eine Naturschutzfläche handelt.

„Wir machen nur Projekte, die uns Spaß machen“

Die Aussicht auf eine langjährige Auseinandersetzung vor Gericht schreckt ihn ab. „Wir machen nur Projekte, die uns Spaß machen, in Fluss kommen und unternehmerisch sinnvoll sind“, sagt der 46-Jährige, „wir wollen nirgends hingehen, wo wir nicht von allen willkommen sind.“ Der Baubeginn im nächsten Frühjahr, selbst im Jahr 2020, sei nicht sichergestellt. Thorsten Strotmann erklärte weiter: „Dadurch, dass wir Privatinvestoren und Unternehmer sind und unternehmerisch denken und handeln, was auch bedeutet, dass wir die Arbeitsplätze unserer Angestellten sichern, müssen wir dem Projekt leider mit Bedauern absagen.“

„Natur und Naturschutz sind uns sehr wichtig“

Im Gespräch mit unserer Zeitung zeigte der Magier Verständnis für die Gegner des Projekts. „Natur und Naturschutz sind uns sehr wichtig, und wir wollen den Leonbergern diese schöne Natur nicht wegnehmen,“, erklärte er.

Jetzt will Strotmann sein bisheriges Theater im Römerkastell umbauen und für die Zukunft fit machen. Gespräche mit dem Vermieter seien bereits positiv verlaufen. Der Chef der Magic Lounge hat einen weiteren Zehn-Jahres-Vertrag mit Option auf 15 Jahre mit den Besitzern der ehemaligen Fabrikhalle abgeschlossen. Strotmann freut sich nun, „in der Kulturhauptstadt Stuttgart“ mit einem umgebauten und besseren Theater bleiben zu können.

 

Quelle Stuttgarter Zeitung

 

Aus OB Kaufmann wird OB Cohn

Für alle Leonberger überraschend ändert unser OB Kaufmann seinen Namen auf Cohn ab. Dies ist wohl sein jüdischer Ursprungsname gewesen. Er hatte seinem Großvater versprochen den Familiennamen wieder anzunehmen. Quell LKZ

Wahlen in Leonberg

Am 26.05. fanden die Gemeind und Kreis und Europawahlen statt. Die Grünen haben überall Erfolg erzielt.

In Leonberg sind Sie stärkste Fraktion geworden.

Ergebnis:

            Grüne 8 (5) Sitze

Freie Wähler 7 (7) Sitze

               CDU  6 (8) Sitze

                SPD 5 (5) Sitze

                FDP 3 (2) Sitze

                Salz 2 (2) Sitze

             Linke 1 (1) Sitz

 

Quelle LKZ Leonberg

Leonberg - Die Obst- und Gartenbauvereine haben es vorexerziert, die Sportvereine haben nachgezogen. Jetzt gehen auch die Musikvereine den Schritt. Die Stadtkapelle Leonberg und die Lyra Eltingen haben sich gemeinsam auf den Weg in die Zukunft gemacht: Unter dem Namen „Musikverein Lyra Leonberg“.

 

Um den Neuanfang auch als solchen erkennbar zu machen, ist mit Margarete Berndt eine neue Lyra-Vorsitzende gewählt worden. Ihr Stellvertreter ist Joachim Bürklen. Vorgänger Roland Rössler hat das Amt niedergelegt. Dass eine Frau den Vorsitz antritt, ist in der 122-jährigen Vereinsgeschichte einmalig. Auf dieser in vielerlei Hinsicht historischen Hauptversammlung wurde die neue Satzung beschlossen und damit der neue Name „Musikverein Lyra Leonberg“ festgezurrt. Der gilt mit dem Eintrag im Amtsregister.

Nicht ohne Widerstand

Doch was sich so einfach dahinsagt, ist nicht ohne Widerstand – vor allem in den Reihen des Vereins Stadtkapelle Leonberg – über die Bühne gegangen. „Vor etwa zwei Jahren kamen die ersten Fusionsgedanken auf und es haben lose Gespräche stattgefunden“, erinnern sich Roland Rössler und Wolfram Kiehnle, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtkapelle, im Rückblick. „Es ist ein sensibler Annäherungsprozess gewesen, denn es galt, viele Befindlichkeiten zu beachten“, sagt auch die neue Lyra-Vorsitzende. Die Fusionsausschüsse der beiden Vereine hätten aber harmonisch und zielorientiert diskutiert.

„Der Vorstand und etwa drei Viertel der Mitglieder standen hinter der Idee“, sagt der Vorsitzende der Stadtkapelle, Harald Zeeb. Die Unzufriedenen haben sich vor allem auf der Informationsveranstaltung vor den Jahreshauptversammlungen 2018, auf denen die Mitglieder über die Idee einer möglichen Fusion informiert wurden, zu Wort gemeldet. Vor allem der inzwischen ausgeschiedene Stadtkapellen-Dirigent, Erwin Gutmann, hatte sich zum Sprachrohr der Fusionsgegner gemacht. Die fürchteten den Verlust einer gewachsenen Tradition.

Jugendarbeit nur gemeinsam

„Nach der Jahreshauptversammlung 2018, als viele im Verein erkannt haben, dass wir nur gemeinsam eine funktionierende Jugendarbeit aufbauen können und so die Zukunftsfähigkeit sichern können, lief alles wieder harmonisch“, sagt Kiehnle. Die inzwischen weit verwirklichte Idee – die Hauptversammlungen beider Vereine haben grünes Licht gegeben – läuft auf eine Zusammenführung auf partnerschaftlicher Basis hinaus, in der sich jeder Verein wiederfinden soll. Dazu gehören ein neuer Vereinsname, ein neues Wappen und eine neue Uniform. Da hat die Stadt großzügige Unterstützung versprochen, allein die neuen Uniformen werden wohl mehrere 10 000 Euro kosten. Aus steuerlichen Gründen wird der Verein, der keinen Grundbesitz hat, aufgelöst. Was in diesem Fall die Stadtkapelle ist, weil der Lyra gemeinsam mit der örtlichen Chorgemeinschaft je zur Hälfte der Eltinger Hof gehört.

Musikverein Lyra Leonberg

Im Februar haben beide Vereine aus 22 Vorschlägen den neuen Namen „Musikverein Lyra Leonberg“ gewählt und in der Lyra-Hauptversammlung, in der die Fusion besiegelt und der Vorstand neu gewählt wurde, bestätigt. Die Stadtkapelle hingegen hat das Liquidationsprozedere beschlossen.

Die Stadtkapelle hat derzeit 125 Mitglieder, die Lyra rund 260. Die umfirmierte Lyra nimmt die Mitglieder der Stadtkapelle auf. Sie erhalten ein Anschreiben, ob sie in den neuen Verein berufen werden können. Wer nicht widerspricht, wird automatisch Mitglied. „Es geht darum, eine funktionierende Jugendarbeit auf die Beine zu stellen“, sagt die Lyra-Vorsitzende Margarete Berndt. Ihr wird auf einer außergewöhnlichen Mitgliederversammlung noch ein Stadtkapellen-Vertreter zur Seite gewählt. Zwar hätten beide Vereine gegenwärtig noch die Qualität für gute Jugendarbeit, aber nicht die Masse, damit beide Vereine überleben können, argumentiert Bürklen.

Abschiedskonzert der Stadtkapelle

Und so sind die beiden Jugendorchester schon seit fast einem Jahr ein einziges, geleitet von Herward Heidinger. Er wird auch die gesamte musikalische Leitung übernehmen. Dann werden immer am Dienstag im Eltinger Hof um 17.30 Uhr die Jugendgruppe, um 18.30 Uhr die Jugendkapelle und um 20 Uhr die Aktiven proben. Der erste gemeinsame Auftritt wird am 21. Juli das Seebühnenkonzert im Stadtpark sein. Davor gilt es noch, am 22. und 23. Juni das Eltinger Straßenfest, die wichtigste Einnahmequelle des Vereins, zu stemmen.

 

Quelle LKZ

 

Postareal Leonberg

Das Postareal in Leonberg wird umgebaut. Es soll dort eine Flaniermeile, ein Hotel, Restaurants und Geschäfte sowie mehrere Gebäude mit 150 Wohnungen entstehen. Die Post zieht erst einmal ins Leo-Center Untergeschoss. Bauzeit etwa 2 Jahre.

Quelle LKZ Leonberg

Ausserordentliche Hauptversammlung  Stadtkapelle Leonberg

An der ausserordentlichen Hauptversammlung im März 2019 wurde mit etwa gleich gutem Ergebnis, der Fusion des Mv Lyra 1897 Eltingen e.V. und des Musikverein Stadtkapelle Leonberg e.V.zugestimmt.

Des weiteren wurde damit auch die Auflösung der Stadtkapelle Leonberg von den Vereinsmitgliedern beschlossen. (Ein Bericht folgt noch in der LKZ)

Unser aktueller Flyer Stand 01.2020
Flyer Musikverein Lyra Leonberg e.V.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Mv Lyra Leonberg e.V.
1.Vorsitzende

Margarete Berndt

Im Brühl 45

71229 Leonberg

Margarete.Berndt@mvlyra.de

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Musikverein Lyra Leonberg e.V.

Erstellt mit 1&1 IONOS MyWebsite.

E-Mail

Anfahrt