Fehlentscheidung mit Folgen

Von Thomas K. Slotwinski

31.10.2020 - 12:03 Uhr

Das ausgerechnet die Gastronomie dicht machen muss, ist nicht nachvollziehbar, kommentiert LKZ-Redaktionsleiter Thomas K. Slotwinski. 

Leonberg - Geht es um Tischreservierungen, so haben die meisten Gastronomen an diesem Wochenende keinen Grund zu klagen: Viele Menschen möchten noch einmal essen gehen – das letzte Mal für die kommenden vier Wochen, vielleicht für noch länger. Wer weiß das schon in diesen unruhigen Zeiten?

Die Wirte sind froh über jeden Gast, den sie bis Sonntagabend noch bedienen dürfen. Denn selbst wenn sie von der kommenden Woche an einen Außer-Haus-Verkauf anbieten: Die Erfahrungen im Frühjahr haben gezeigt, dass das Mitnahmegeschäft die anderen Ausfälle nicht im Ansatz ausgleichen kann. Zumal die wichtigen Einnahmen aus dem Getränkeverkauf völlig wegfallen. Wohl dem, der eine eigene Immobilie hat. Alle anderen haben durch die zweite Zwangsschließung akute Probleme, die in vielen Fällen die Existenz gefährden können. Von der Kurzarbeit für das im Gastgewerbe ohnehin nicht üppig bezahlte Personal ganz zu schweigen.

Da stellt sich zu recht die Frage: Muss das Abwürgen der Speisegastronomie wirklich sein? Es ist zu einfach, das komplette Gastgewerbe einfach über einen Kamm zu scheren. Zwischen nächtlichen Tanzclubs oder Raucherkneipen einerseits und gediegenen Speiselokalen andererseits gibt es deutliche Unterschiede.

Viele Restaurants haben ihre Tische mit Plexiglas abgeschirmt oder ganze Bereiche stillgelegt, um die Abstände zu wahren. Etliche Wirte haben in teure Außenanlagen und Heizpilze investiert, in der Hoffnung, in der kalten Jahreszeit Gäste im Freien bedienen zu dürfen.

Und jetzt? Alles für die Katz! Nicht wenige in der Branche bezweifeln, dass am 1. Dezember die Herde wirklich wieder angestellt werden dürfen. Manche haben das für die Gastronomie elementare Weihnachtsgeschäft schon ad acta gelegt.

Ob es wirklich so schlimm wird, lässt sich seriös nicht einschätzen. Klar aber ist, dass sowohl die Kunden im Handel wie auch die Gäste der Gastronomie und Hotellerie angesichts der düsteren Szenarien stark verunsichert sind. Blickt ein prominenter Politiker sorgenvoll in die Zukunft, bekommen das Wirte durch Stornierungen unmittelbar zu spüren.

Die Härten werden erst noch kommen

Es ist gut, dass wenigstens der Einzelhandel geöffnet bleiben darf. Umso unverständlicher ist allerdings, warum nicht zumindest die Speisegastronomie eine Chance bekommt. Unter der Formel „Unterstützung durch Kontrolle“ hat der Leonberger Oberbürgermeister Martin Georg Cohn vorgeschlagen, dass die Lokale durch die Ordnungsämter intensiv überprüft werden sollten. Stimmt das Hygienekonzept, dürften sie auch öffnen.

Cohn greift damit jene Praxis auf, mit der noch vor Wochen erfolgreich gearbeitet wurde: die lokalen Gegebenheiten vor Ort zu analysieren und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen. Eine pragmatische Vorgehensweise, mit der so manche vermeidbare Härte tatsächlich vermieden werden könnte. Jetzt aber werden die Härten erst noch kommen – in Form von Depression, Pleiten und Arbeitslosigkeit. Auch und gerade zur Weihnachtszeit.

Quelle LKZ

Karstadt im Leo-Center bleibt bestehen

Nach langen Verhandlungen mit den Vermietervertretern ECE des Leo-Center, wurde heute 17.7.2020 bekannt gegeben, daß Karstadt im Leo - Center bestehen bleibt. 61 Mitarbeiter wird somit der Arbeitsplatz erhalten. 

OB Cohn und die Leonberger Bürger sind sehr glücklich, das Karstadt nun eine Zukunftsperspektive im Leo - Center hat. 

 

Quelle Lkz

Coronavirus in Deutschland

Corona hat Deutschland und Leonberg im Griff.

Knapp 180.000 Fälle und etwa 8600 Tote in Deutschland. Leonberg hat 16 Fälle alleine im Samariter Stift.

Altenheime und Krankenhäuser sind Hotspotz in der BRD geworden. Leider gibt es laut Focus Online immer wieder in Berlin und auch im restlichen Deutschland unverbesserliche die sich in großen Gruppen wie z.B.  300 Personen vor Moscheen versammeln.Weiter Beschränkungen sind Aufgrund solcher und anderer unverbesserlichen Gruppen und Party Wütigen dadurch möglich. Strafen sind schon erlassen worden.

Aber auch Gutes wird berichtet: Hilfen und Einkäufe für Alte Bürger, Nähen von Mund/Nasen Masken und vieles mehr. Deutschland rückt in der Krise sprichwörtlich zusammen.

Quelle: Focus Online

Stadt Leonberg trifft verbindliche Regelungen zum Schutz der Bevölkerung 

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen und besonders gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, hat die Stadt Leonberg heute per Allgemeinverfügung verbindliche Regelungen für verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens getroffen. Wir bitten dringend darum, diese zu beachten und zu befolgen. 
 

Allgemeinverfügung zur Untersagung von Veranstaltungen in Kultur-und Freizeitstätten und von Versammlungen sowie des Betriebs von Gastronomiebetrieben

 

Wenn gleichzeitig mehr als 50 Personen anwesend sind, ist der Verfügung zufolge unter anderem der Betrieb von Versammlungsstätten (z.B. auch von Kinosälen oder in Foyers), Jugendhäusern und fast allen Vergnügungsstätten untersagt. Es dürfen keine Veranstaltungen mit mehr 50 Personen stattfinden. Auch für Gastronomiebetriebe und Hotels bringt die Verfügung Einschränkungen mit sich.

Mehr auf der Hompage der Stadt Leonberg.

Coronavirus

Der Coronavirus hält auch Leonberg in Aufruhr. Mehrer Feste, Konzerte usw. wie auch das Frühlingsfest in Stuttgart wurden abgesagt. Hamsterkäufe sind leider auch in Leonberg altäglich geworden. Die Versorgung ist aber im großen ganzen noch nicht gefährdet. Italien ist nun vollständig als Risikogebiet eingestuft.

LeonbergNa also: In der Stadtentwicklung tut sich was

Im Tauziehen um ein neues Quartier im Bereich der Leonberger Kreissparkassen-Direktion am Rande der Altstadt lassen beide Seiten die Enden etwas lockerer. Dem Vernehmen nach hat es hinter den Kulissen Gespräche gegeben, um das Projekt doch zu ermöglichen und um die Verhärtungen, die nach der Ablehnung entstanden waren, zu lösen.

Quelle LKZ Leonberg

Leonberg

Zum ersten Mal seit langem ist die Umweltbelastung durch Fahrzeuge in Leonberg auf unter 40mg zurückgegangen.

Quelle LKZ Leonberg

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